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10 Tipps zur Auswahl eines SharePoint-Dienstleisters und SharePoint Checklisten

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Michael Greth [SharePoint MVP]

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Die Intranet-Agentur IPI GmbH in Lichtenau hat eine Checkliste mit 10 Kriterien zur Auswahl eines geeignete SharePoint-Dienstleisters zusammengestellt. Anhand dieser Kriterien lässt sich einschätzen, ob der Dienstleister nicht nur die Technik beherrscht, sondern die SharePoint-Anwendung auch zukunftsfähig und  ausbaubar als strategische Kommunikationsplattform einführen kann:

  1. Hauptfokus des Dienstleisters
    Ist die SharePoint-Technologie beim Anbieter ein Schwerpunkt unter vielen?
    Integriert er zum Beispiel Dokumenten-Management- oder ERP-Systeme in SharePoint oder ist er vor allem auf Technik fokussiert?
    Wer SharePoint strategisch für die Zusammenarbeit der Mitarbeiter einsetzen möchte, sollte einen Dienstleister wählen, der für den ganzheitlichen Ansatz steht.
  2. Beratung mit Strategie
    Wird SharePoint vom Anbieter als Unternehmenslösung positioniert – oder sollen vornehmlich einzelne Herausforderungen damit gelöst werden?
    Für nachhaltige Konzepte muss der Dienstleister nicht nur anpassen und programmieren können, sondern vor allem mit den Fachbereichen zusammenarbeiten und mit den Ergebnissen im SharePoint alle Mitarbeiter adressieren.
  3. Expertise in Unternehmenskommunikation
    Damit SharePoint-Lösungen unternehmensweit akzeptiert werden, müssen die Mitarbeiter beim Anbieter auch kommunikationserfahren sein. Ausgereifte Kommunikationskonzepte und ansprechende Designs, gemeinsam erarbeitet mit den Fachabteilungen, sorgen dafür, dass die SharePoint-Plattform intern von allen Seiten angenommen wird.
  4. Erfahrung in globalen Projekten
    Kann der Anbieter auf internationale Projekte verweisen, die er von A bis Z gemanagt hat?
    Bei Projekten großer Mittelständler oder gar Konzernen sind vielfach globale Anpassungen erforderlich. Dabei geht es unter anderem um die Performance des SharePoint-Portals, notwendige Optimierungen und vielen weitere spezifische Anforderungen. Dies erfordert explizit Erfahrung im Projektmanagement und die effiziente Steuerung von Mitarbeitern und Anpassungen.
  5. Größe und Struktur
    Wie ist der Dienstleister für SharePoint-Projekte aufgestellt?
    In solchen Projekten sollten stets Spezialisten sowohl fachlich als auch technisch zusammenarbeiten, um das beste Ergebnis für das Business des Kunden zu erreichen. Erfahrungsgemäß kann kein Mitarbeiter sämtliche Aspekte alleine abdecken. Und aufgepasst: Viele große Dienstleister machen „auch noch SharePoint“, obwohl keine wirklichen SharePoint-Experten vorhanden sind. Die Größe des Unternehmens ist nicht so entscheidend wie die Fokussierung.
  6. Mehrwerte durch Leidenschaft
    Sind die Mitarbeiter des Dienstleisters mit Herzblut dabei?
    Die meisten Mehrwerte für SharePoint-Projekte ergeben sich, wenn die Mitarbeiter intelligent, aufgeschlossen, selbständig und in der Lage sind, konstruktiv am Projektziel mitzuarbeiten. Ohne Allüren und Überheblichkeit sollten das Projektteam durch die Überzeugung bereichert werden, etwas zu schaffen, was das Unternehmen weiterbringt und den Anwendern Freude macht.
  7. Organisation im Qualitätsmanagement
    SharePoint-Portale enthalten in aller Regel wichtige und unternehmenskritische Daten und Inhalte. Ein Ausfall ist daher nicht akzeptabel. Wie ist das Qualitätsmanagement des Dienstleisters organisiert?
    Idealerweise bietet er agile Methoden an, bei denen sich Dienstleister und Kunde Schritt für Schritt dem Endergebnis nähern.
  8. Weiterbildungen von Mitarbeitern
    Die Möglichkeiten der SharePoint-Technologie sind komplex. Erfolgreiche, spezialisierte Dienstleister legen daher bei ihren Mitarbeitern Wert auf eine gute Ausbildung und fördern Zusatzqualifizierungen sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung. Mitarbeiterprofile geben über diese Weiterbildungsmaßnahmen eindeutig Aufschluss. Die Anwender profitieren von den Kenntnissen, weil die SharePoint-Projekte so noch genauer auf die Anforderungen zugeschnitten werden können, während sich gleichzeitig künftige Entwicklungen des Portals berücksichtigen lassen.
  9. Trends im Blick
    SharePoint entwickelt sich stets weiter, daher zeichnet einen guten Dienstleister aus, dass er sein Netzwerk nicht nur über Produktupdates informiert, sondern auch über Trends rund um die Technologie. Dabei geht es beispielsweise um den Einsatz von Third-Party-Tools, die SharePoint sinnvoll ergänzen oder um Best Practices zu aktuellen Themen wie Mobility oder Social Computing.
  10. Webseite auf SharePoint
    Nicht zuletzt zeigt sich an der Homepage des Anbieters, ob er die Potenziale von SharePoint erkannt hat und für sich selbst zu nutzen versteht. Gute SharePoint-Dienstleister werden es sich nicht nehmen lassen, mit dieser Technologie auch ihre eigene Webseite attraktiv und überzeugend zu gestalten. Dabei können erhebliche Synergien zwischen dem Webauftritt und einem Intranet oder Extranet genutzt werden.

 

Wenn es nicht nur um den Dienstleister, sondern auch um die inhaltliche Umsetzung eines SharePoint Intranets geht, empfehle ich noch folgende Links:

 

Welche weiteren Ressourcen kennt ihr noch bzw. nutzt ihr ?


Bereitgestellt 2 Aug 2012 11:41 von Michael Greth